Ein strukturiertes Modell zur Erschließung von 3–10 Mio. € zusätzlicher Liquidität — ohne Steuererhöhungen, ohne Sozialkürzungen, ohne Notverkauf strategischer Immobilien. Die KLFP transformiert kommunale Assets in aktivierbare Einnahmequellen — skalierbar für Kommunen ab 50.000 Einwohnern.
Viele deutsche Kommunen mit 50.000–250.000 Einwohnern stehen vor einer Haushaltssituation, die kurzfristiges Handeln und strategische Weitsicht gleichermaßen erfordert. Steigende Ausgaben in der Daseinsvorsorge, strukturelle Einnahmelücken und ein komplexes Forderungsportfolio belasten die kommunale Liquidität erheblich. Gleichzeitig schlummern in der städtischen Bilanz erhebliche, bislang unzureichend aktivierte Werte: Forderungsbestände, Infrastrukturrechte, Energieflächen, Erbbaurechte und Immobiliencashflows.
Die Kommunale Liquiditäts- und Forderungsplattform (KLFP) adressiert diese Lücke mit einem professionellen, investorenfähigen Strukturierungsansatz. Statt weiterer Sparrunden oder politisch riskierter Steuererhöhungen setzt die KLFP auf die systematische Bewertung, Bündelung und Monetarisierung kommunaler Assets — nach bewährten Good-Asset-/Bad-Asset-Prinzipien aus der Restrukturierungsfinanzierung.
Das Modell ist kommunalrechtlich plausibel, haushaltswirksam und politisch vermittelbar. Es schafft sofortige Liquiditätszuflüsse, ohne die langfristige städtische Handlungsfähigkeit zu gefährden. Die Plattform ist nicht als einmaliges Instrument konzipiert, sondern als dauerhafter institutioneller Rahmen für professionelles kommunales Asset-Management.
Das Herzstück der KLFP ist eine einfache, aber wirkungsvolle Logik: Nicht alle kommunalen Forderungen sind gleich. Die KLFP trennt konsequent zwischen dem, was die Kommune behalten soll — und dem, was aktiviert werden kann.
Die genaue Klassifizierung erfolgt in Phase 1 durch eine vollständige Forderungsinventur — durchgeführt von HAKO als strategischem Integrator.
Politische Steuerung, Asset-Freigabe und Governance. Die Kommune verantwortet die Forderungsinventur, erlässt notwendige Stadtratsbeschlüsse, sichert die kommunalrechtliche Absicherung ab und gewährleistet Transparenz gegenüber dem Stadtrat sowie der Öffentlichkeit. Sie behält jederzeit die strategische Kontrolle über alle Plattformprozesse.
HAKO übernimmt die vollständige strukturelle und operative Plattformarbeit: Modellierung, Asset-Klassifizierung, Datenraumaufbau, Investorenansprache, Due Diligence, Ausschreibungsmanagement, Energie- und Infrastrukturmonetarisierung sowie Aufbau der Governance- und KPI-Systeme. HAKO ist der entscheidende operative Hebel für eine schnelle Umsetzung.
Spezialisierte externe Partner übernehmen das operative Forderungsmanagement: Inkasso, Vollstreckung, KI-gestützte Einziehungsanalysen, Vergleichsmanagement, Zahlungsplanverhandlungen und Recovery-Prozesse. Ihre Einbindung entlastet die Stadtverwaltung und maximiert die Einbringungsquote aus dem Bad-Asset-Portfolio.
Infrastruktur-Fonds, Debt Funds, Spezialkreditfonds, Asset Manager, Versicherungen, alternative Kreditplattformen und Receivables-Investoren. Sie stellen das Kapital für die Monetarisierung bereit und profitieren von stabilen, klar strukturierten kommunalen Cashflows — einem attraktiven Risiko-Rendite-Profil im aktuellen Marktumfeld.
Nicht jede kommunale Forderung ist monetarisierbar. Die KLFP arbeitet nach einem klaren Selektionsprinzip: Nur Forderungen mit vollstreckbarem Titel, rechtlicher Übertragbarkeit und realistischer Einbringlichkeit kommen in die KLFP SPV GmbH & Co. KG. Für eine Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern — typische Portfoliogröße:
vollstreckbar, rechtlich gesichert, sofort übertragbar. Typisches Volumen: 0,8–2,0 Mio. €
hohe Volumina, klare Rechtsbasis, geringe politische Sensibilität. Typisches Volumen: 1,5–3,5 Mio. €
standardisierbar, massentauglich, vollstreckbare Titel. Typisches Volumen: 0,3–0,8 Mio. €
bei sauberer Dokumentation gut strukturierbar. Typisches Volumen: 0,2–0,5 Mio. €
Die rechtliche und organisatorische Architektur der KLFP folgt dem in der institutionellen Restrukturierungsfinanzierung bewährten Modell einer Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, SPV). Diese Struktur ermöglicht die saubere Trennung von kommunalem Kernhaushalt und Plattformaktivitäten, schafft Investorenvertrauen durch klare Governance und erlaubt eine haushaltsneutrale Bilanzierung der übertragenen Assets.
Die SPV-Struktur bietet mehrere entscheidende Vorteile: Sie ermöglicht eine klare rechtliche Abgrenzung der übertragenen Forderungen und Assets vom kommunalen Haushalt, schafft eine investorenkonforme Trennungsebene und erlaubt flexible Beteiligungsmodelle. Eine GmbH & Co. KG-Struktur mit der Kommune als Kommanditistin und HAKO als operativer Komplementärin ist aus kommunalrechtlicher Sicht unter der jeweiligen Gemeindeordnung des Bundeslandes realisierbar und bietet optimale Governance-Flexibilität. Der Gemeinderat/Stadtrat erhält über einen Aufsichtsrat oder Beirat dauerhaften Einblick und Kontrollbefugnisse.
HAKO übernimmt die operative Geschäftsführung der KLFP SPV GmbH & Co. KG — als erfahrener Restrukturierungspartner mit kommunalem Know-how.
Als Komplementärin trägt HAKO die operative Verantwortung für Portfoliomanagement, Investorenbeziehungen, Servicer-Steuerung und Berichtswesen.
HAKO verbindet die Kommune als Kommanditistin und politischen Auftraggeber mit institutionellen Investoren sowie den externen Servicern.
Die Geschäftsführung durch HAKO schafft professionelle Distanz zum kommunalen Haushalt — ein zentrales Kriterium für Investorenvertrauen und haushaltsneutrale Bilanzierung.
Als Geschäftsführer bringt HAKO Strukturierungskompetenz, ein belastbares Netzwerk zu institutionellen Investoren und operative Plattformerfahrung ein.
Die KLFP ist kein kompliziertes Konstrukt — sie folgt einer klaren, dreistufigen Logik: Forderungen raus aus dem Haushalt, Liquidität rein, Kontrolle bleibt bei der Stadt.
Ausstehende, rechtlich übertragbare Forderungen (z.B. Erschließungskosten, Gewerbesteuern, Bußgelder) werden rechtlich an die KLFP SPV GmbH & Co. KG abgetreten. Sie verlassen damit den kommunalen Haushalt → haushaltsneutral.
HAKO als Geschäftsführer bündelt die Forderungen im die KLFP SPV GmbH & Co. KG zu einem investitionsfähigen Portfolio. Bonitätsprüfung, rechtliche Sauberkeit und Portfoliostrukturierung schaffen Investorenvertrauen.
Ein Fonds, Asset Manager oder spezialisierter Receivables-Käufer erwirbt das Forderungsportfolio — im Hybridmodell: Die Kommune erhält sofort 35% des Forderungsnennwerts als Sofortliquidität. Bei einem Portfolio von 5 Mio. € Nennwert = 1,75 Mio. € sofort. Der Investor übernimmt das Einzugsrisiko und verwaltet das Portfolio.
Der Kaufpreis fließt über die KLFP SPV GmbH & Co. KG unmittelbar an die Kommune. Ziel: 3–10 Mio. € Sofortliquidität (je nach Portfoliogröße). Zusätzlich zur Sofortliquidität behält die Stadt eine Earn-out-Beteiligung von 50% an allen tatsächlich eingezogenen Rückflüssen — je mehr der Investor eintreibt, desto mehr profitiert auch die Stadt.
Das Finanzierungsmodell der KLFP kombiniert drei komplementäre Komponenten zu einem für alle Parteien attraktiven Strukturierungsrahmen. Die 35% Sofortliquidität beziehen sich auf den Nennwert der übertragenen Forderungen. Die 50% Rückflussbeteiligung bezieht sich auf die tatsächlich vom Investor eingezogenen Beträge als Earn-out. Die 15% decken SPV-Betriebskosten und Risikorücklage. Zusammen bilden diese drei Elemente die Gesamtstruktur des Hybridmodells — sie sind keine Prozentsätze desselben Topfes, sondern beschreiben verschiedene Stufen der Wertschöpfung.
= 35 € sofort je 100 € Forderungsnennwert. Bei 5 Mio. € Portfolio → 1,75 Mio. € sofort. Unmittelbar haushaltswirksam, ohne neue Schulden. Sofortiger Liquiditätszufluss aus Verkauf oder Verpfändung von Forderungsportfolios an institutionelle Investoren.
Die Kommune erhält 50% aller tatsächlich eingezogenen Rückflüsse — zusätzlich zur Sofortliquidität. Je erfolgreicher der Einzug, desto höher der Gesamtertrag für die Kommune. Die Kommune partizipiert an späteren Rückflüssen aus erfolgreich eingezogenen Forderungen oder Infrastrukturnutzungen über eine Earn-out-Klausel.
Risikorücklage und Verwaltungskosten der KLFP SPV GmbH & Co. KG. Sichert operative Stabilität und Investorenvertrauen durch transparente Kostenstruktur.
Angestrebtes Liquiditätsziel bis Ende 2026 für eine Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern aus kombinierten Forderungs- und Infrastrukturmonetarisierungen.
Das monetarisierbare Forderungsportfolio einer mittelgroßen Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern umfasst mehrere rechtlich übertragbare Klassen. Die nachfolgenden Volumina sind konservative Schätzwerte auf Basis vergleichbarer Kommunen — die tatsächliche Inventur erfolgt in Phase 1.
Bescheide für bereits durchgeführte Maßnahmen — rechtlich gesichert, vollstreckbar, aber oft jahrelang offen. Hohes Volumen, klare Grundlage. Sofort übertragbar. Typisches Volumen: 0,8–2,0 Mio. €.
Gestundete oder in Ratenzahlung befindliche Gewerbesteuerforderungen mit Sicherheiten. Selektive Übertragung möglich — nur einbringliche, besicherte Positionen. Typisches Volumen: 1,5–3,5 Mio. €.
Rechtskräftige, vollstreckbare Bescheide aus Ordnungsrecht, Parkraum, Umwelt. Massengeschäft mit hoher Standardisierbarkeit — ideal für Portfoliobündelung. Typisches Volumen: 0,3–0,8 Mio. €.
Rückforderungen aus Fördermitteln, Sozialtransfers oder Vertragsstrafen. Rechtlich komplex, aber bei sauberer Dokumentation gut monetarisierbar. Typisches Volumen: 0,2–0,5 Mio. €.
Die Umsetzung der KLFP folgt einem strukturierten Phasenmodell, das politische Entscheidungszyklen, rechtliche Anforderungen und investorenseitige Due-Diligence-Prozesse berücksichtigt. Jede Phase baut auf den Ergebnissen der vorherigen auf und erzeugt messbare Meilensteine, die dem Gemeinderat/Stadtrat und der Öffentlichkeit kommuniziert werden können.
Taskforce & Asset Mapping
Einberufung interdisziplinäre Taskforce, vollständige Forderungsinventur, Aufbau Datenraum, politische Strukturentscheidung im Gemeinderat/Stadtrat, Beauftragung HAKO als strategischer Integrator. Ziel: vollständiges Asset-Inventar und SPV-Konzept.
Analyse & Investorenansprache
Tiefgehende Forderungsanalyse und Risikoklassifizierung, erstes Investoren-Roadshow-Paket, Ansprache von 10–15 qualifizierten institutionellen Investoren, Verhandlung und Unterzeichnung erster Term Sheets. Ziel: 2–3 verbindliche Investorenindikationen.
Pilottransaktionen & erste Liquidität
Closing erster Pilottransaktionen aus dem Forderungsportfolio (Erschließungsbeiträge, Gewerbesteuerrückstände, Bußgelder), erste messbare Liquiditätszuflüsse von 1–3 Mio. €, Etablierung Servicer-Strukturen, Berichtserstattung an Gemeinderat/Stadtrat. Ziel: Proof of Concept und politische Legitimation.
Ausbau zur kommunalen Dauerplattform
Skalierung auf Gesamtvolumen von 5–10 Mio. €, Aufnahme weiterer Kommunen bundesweit, Etablierung als Referenzmodell für kommunale Asset-Monetarisierung in Deutschland, Integration in regionale Förderinfrastruktur. Ziel: nachhaltige Einnahmequelle.
Die KLFP wird durch ein dreistufiges Governance-Modell gesteuert, das politische Kontrolle, operative Effizienz und Investorenvertrauen in Einklang bringt. Der Gemeinderat/Stadtrat trifft alle grundsätzlichen Asset-Freigabeentscheidungen und erhält quartalsweise Berichterstattung. Ein Steuerungsausschuss aus Bürgermeister, Kämmerer und HAKO-Vertretung steuert die operative Plattformarbeit. Ein unabhängiger Beirat mit kommunalrechtlichem, finanzwirtschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Sachverstand sichert Transparenz und Akzeptanz.
Alle Transaktionen oberhalb von 500.000 € erfordern einen expliziten Gemeinderat/Stadtrat-Beschluss. Für Transaktionen bis 100.000 € gilt eine vereinfachte Verwaltungsermächtigung nach den jeweiligen kommunalrechtlichen Ermächtigungsgrundlagen. Diese Abstufung sichert Handlungsgeschwindigkeit ohne Kontrollverlust.
Kumulierter Liquiditätszufluss aus allen Transaktionen. Ziel Phase 3: ≥ 3 Mio. €. Ziel 2030: ≥ 10 Mio. €.
Anteil erfolgreich eingezogener Bad Assets. Benchmark: ≥ 65 % nach 24 Monaten Servicer-Betrieb.
Anzahl unterzeichneter Term Sheets nach Phase 2. Ziel: ≥ 3 qualifizierte Investoren innerhalb von 90 Tagen.
Erlöse aus Energie- und Flächenmonetarisierung bis Ende 2026. Ziel: ≥ 1 Mio. € aus Upfront-Prämien und Pachteinnahmen.
Jedes innovative kommunale Finanzierungsmodell ist mit Risiken verbunden, die frühzeitig identifiziert, bewertet und durch gezielte Gegenmaßnahmen adressiert werden müssen. Die nachfolgende Risikomatrix gibt einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Risikofelder der KLFP und zeigt konkrete Mitigationsstrategien auf. Kein Risiko in dieser Matrix ist unkontrollierbar — entscheidend ist die proaktive, transparente Kommunikation gegenüber Gemeinderat/Stadtrat, Medien und Bevölkerung.
Mittelgroße deutsche Städte mit 50.000–150.000 Einwohnern bieten institutionellen Investoren ein attraktives Profil: stabile Verwaltungsinfrastruktur, diversifizierte kommunale Portfolios und handlungsfähige Gemeinderäte. Die KLFP strukturiert dieses Potenzial erstmals in einer investorenfähigen Form.
Gewerbesteuer- und Grundsteuerforderungen sind öffentlich-rechtlich gesichert, vollstreckbar und unabhängig von privaten Insolvenzrisiken. Das Ausfallrisiko ist signifikant geringer als bei vergleichbaren privaten Receivables-Portfolios.
Das Forderungsportfolio mittelgroßer Kommunen umfasst mehrere Klassen — Erschließungsbeiträge, Gewerbesteuerrückstände, Bußgelder, Subventionsrückforderungen. Diese Diversifikation reduziert das Klumpenrisiko und macht das Portfolio für Investoren mit unterschiedlichen Risikoprofilen attraktiv.
Die SPV-Struktur mit Stadtrats-Oversight, unabhängigem Beirat und kommunaler Rechnungsprüfung bietet institutionellen Investoren den höchsten verfügbaren Standard an kommunaler Governance-Sicherheit in Deutschland.
Kommunen, die jetzt handeln, profitieren von Erstmover-Vorteilen bei der Investorenansprache und setzen bundesweite Maßstäbe.
Die KLFP muss im politischen Raum klar als Modernisierungsprojekt positioniert werden — nicht als Notmaßnahme oder versteckter Verkauf städtischer Vermögenswerte. Der zentrale Botschaftsrahmen lautet: „Wir aktivieren, was bereits vorhanden ist — ohne neue Schulden, ohne Steuererhöhungen, ohne Sozialkürzungen."
Entscheidend ist die frühzeitige Einbindung aller Stadtratsfraktionen bereits vor dem ersten formalen Beschlussverfahren. Einzelgespräche mit Fraktionsvorsitzenden, eine vertrauliche Erstpräsentation im Finanzausschuss und eine transparente Darstellung des Ausschlusses sozialer Forderungen sind unabdingbare Voraussetzungen für eine stabile politische Mehrheit.
Vor jeder öffentlichen Kommunikation — Vertrauen schaffen, Bedenken früh adressieren
Detaillierte Darstellung des Modells, der Risiken und der Schutzklauseln für soziale Assets
Formale Legitimation der Plattform, Governance-Regeln und Berichtspflichten verankern
In der öffentlichen Kommunikation steht die Sachlichkeit und Transparenz im Vordergrund. Die Stadt sollte aktiv über die KLFP berichten — nicht reagieren. Eigeninitiativer Umgang mit dem Thema verhindert, dass die Plattform durch mediale Vereinfachungen als „Verkauf des Tafelsilbers" diskreditiert wird.
Kernbotschaften für Pressemitteilungen und Bürgerkommunikation:
Die Simulation unterscheidet zwei Einnahmeströme der Kommune: (1) Sofortliquidität aus der 35%-Vorauszahlung auf den Forderungsnennwert und (2) Earn-out-Rückflüsse (50% der tatsächlich eingezogenen Beträge, zeitverzögert). Hinzu kommen Infrastruktur- und Pachterlöse. Alle Werte sind konservative Basisszenarien — kein Versprechen, sondern Planungsrahmen.
Im konservativen Basisszenario fließen der Kommune bis Ende 2026 ca. 6–7 Mio. € zu — davon ca. 4 Mio. € als Sofortliquidität aus Forderungsübertragungen (35%-Modell) und ca. 2–3 Mio. € aus Infrastruktur- und Pachterlösen. Ab 2027 wachsen die Earn-out-Rückflüsse (50%-Beteiligung) zur dominanten Einnahmequelle. Das Gesamtpotenzial bis 2030 liegt bei über 12 Mio. €.
Die Kommunale Liquiditäts- und Forderungsplattform (KLFP) ist kein Konzeptpapier — sie ist ein sofort umsetzbares, kommunalrechtlich plausibles und investorenfähiges Instrument. Die Grundlagen sind gelegt. Was jetzt zählt, ist politische Entschlossenheit und administrative Handlungsgeschwindigkeit. Jeder Monat Verzögerung kostet Liquidität und Verhandlungsposition gegenüber Investoren.
Bürgermeister/Oberbürgermeister und Kämmerer beauftragen HAKO formell mit der Plattformstrukturierung. Erster Beschluss im Finanzausschuss innerhalb von 2 Wochen anstreben.
Interdisziplinäre interne Taskforce aus Kämmerei, Rechtsamt, Liegenschaften und Stadtentwicklung einsetzen. Wöchentliche Steuerungsrunden mit HAKO etablieren.
Vollständige digitale Erfassung aller kommunalen Forderungsbestände nach Klassen, Alter, Einbringlichkeit und rechtlichem Status. Basis für alle nachgelagerten Transaktionen.
Externes Gutachten zur kommunalrechtlichen Zulässigkeit der SPV-Struktur und der Forderungsübertragung nach der jeweiligen Gemeindeordnung des Bundeslandes. Gleichzeitig: Vorabstimmung mit Kommunalaufsicht des Landes.
Formaler Ermächtigungsbeschluss für die Plattformgründung, Asset-Freigabe und HAKO-Beauftragung im Gemeinderat/Stadtrat. Ziel: Beschluss innerhalb von 30 Tagen nach politischem Auftrag.
„Kommunen, die jetzt handeln, können mit der KLFP einen regionalen Maßstab für professionelles kommunales Liquiditätsmanagement setzen — ohne Steuererhöhungen, ohne Sozialkürzungen, mit echter strategischer Handlungsfähigkeit."
HAKO Beteiligungsgesellschaft mbH
Hertha-Lindner-Str. 10-12
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Deutschland
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Amtsgericht Dresden HRB 29317
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Kommunale Liquiditäts- und Forderungsplattform (KLFP)